CARREÑO-QUARTETT

mit werken von Fanny Hensel (1805–1847), Dora PEJAČEVIĆ (1885–1923),  Johanna Doderer (*1969) u. Peter Wesenauer (*1966)

Frauenstimmen 2019, 6. Konzert

Sonntag, 13. Oktober 2019

19:30 Uhr

Domchorsaal, Kapitelplatz 3, Salzburg



 

SUSANNE HEHENBERGER (Violine), geb. in Salzburg, Studium an der Hochschule Mozarteum in Salzburg bei Prof. H. Kienzl, Prof. Irmgard Gahl und Benjamin Schmid. Lehrdiplom und Orchesterdiplom. Meisterkurse bei Lynn Blakeslee (USA), Jürgen Geise (Salzburg), Ljerko Spiller (Argentinien) und dem Bartok–Quartett (Budapest). Mitwirkung in diversen Kammerorchestern als Stimmführerin und Konzertmeisterin, Geigerin des „Trio Tableau“ und Primaria des „quartettoconmoto“. Kammermusikalische sowie solistische Tätigkeit im In- und Ausland, Mitwirkung beim Kammermusikfestival in St. Gallen (u.a. mit Heinrich Schiff) und beim Salzkammergut Mozartfestival. Seit 2001 Lehrtätigkeit an der Musiklehrervereinigung Laufen, seit 2002 Konzertmeisterin der „Sinfonietta da Camera Salzburg“.


ELISABETH POUGET (Violine), geboren in Linz. Matura am Musikgymnasium, danach Konzertfachstudium bei Prof. Helmut Zehetmair am Mozarteum Salzburg. Nach dem Diplom postgraduales Studium in London bei David Takeno. 1988–1992 erste Stimm-führerin der ersten Violinen im Brucknerorchester Linz. Seit der Familiengründung (fünf Kinder) freischaffende Musikerin in Salzburg. Neben verschiedenen Orchesterprojekten liegt der Schwerpunkt der musikalischen Tätigkeit in der Kammermusik, vor allem als Primaria in dem von ihr gegründeten Wilheringer Streichquartett.


ROMANA KEMLEIN-LABER (Bratsche) studierte nach dem Abitur am Gymnasium Fridericianum in Erlangen Viola bei Prof. Dr. Hans Kohlhase und Elementare Musikpädagogik bei Vroni Priesner am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg (staatl. gepr. Musiklehrerin und Orchesterreifeprüfung). An der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz studierte sie Viola bei Prof. Emile Cantor und Prof. Ruth Killius (Diplom), an der Musikhochschule Würzburg Barockviola bei Gottfried von der Goltz. Sie unterrichtet am Musikum Salzburg und an der Musikschule Prien am Chiemsee und konzertiert in mehreren Orchestern (u.a. Sinfonietta da Camera Salzburg und Philharmonie Bad Reichenhall) und Kammermusikensembles (u.a. Frasa–Streichquartett).


MARCUS POUGET (Violoncello), geboren in Linz, studierte bei Prof. Wilfried Tachezi am Mozarteum Salzburg. Bei seinem Diplom mit Auszeichnung wurde ihm die Bernhard Paumgartner Medaille der int. Stiftung Mozarteum verliehen. Weitere Studien folgten bei L. Mezö in Budapest und W. Pleeth in London. Er ist Solocellist im Mozarteum-orchester Salzburg, Cellist im Mozarteum Quartett, Mitglied des ÖENM und hat einen Lehrauftrag an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg.


programm

Fanny Hensel (1805–1847):     Streichquartett Es-Dur (ohne Opuszahl)
Johanna Doderer (*1969):       Mondsee,  4. Streichquartett DWV 82  (für Musiktage Mondsee, 2012)
                                                                                                    Pause
Peter WesenAuer (* 1966):     „Ich sah viele tote Bäume am Rand der Autobahnen, Die hatten keine 

                                                             Blätter mehr. Ach so. Es waren ja Tannen...“

                                                             oder: Die schönen Seiten der Klimaerwärmung WWV 145
Dora Pejačević (1885–1923):   Streichquartett C-Dur, Op. 58

über Das Ensemble

Das Carreňo-Quartett wurde 2009 gegründet. Namensgeberin ist die venezolanische Komponistin und Pianistin Teresa Carreňo (1853 - 1971), deren einziges Streichquartett den Ausschlag für die Namenswahl gab. Im Gründungsjahr übernahm das Quartett die ehrenvolle Aufgabe, die neu ins Leben gerufene Konzertreihe „Frauenstimmen“ der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Salzburg mit dem ersten Konzert zu eröffnen. Seither gastiert das Quartett regelmäßig in dieser Reihe. Das Ensemble widmet sich vorrangig der Erforschung neuer Streichquartett-Literatur mit dem Schwerpunkt: Werke von Komponistinnen.