frauenstimmen

In der Konzertreihe FRAUENSTIMMEN, deren 10-Jahr-Jubiläum wir heuer feiern, werden bevorzugt die Werke von Frauen aufgeführt. Wir versuchen, das Verhältnis, das in konventionellen Konzerten vorherrscht (99,9 Prozent von Männern, 0,1 Prozent von Frauen komponierte Werke), umzukehren. Bei uns werden nur Programme angenommen, bei denen die Musik mindestens zu 75 Prozent von Frauen stammt. Weil es so viele großartige Komponistinnen gibt, sind es aber oft auch 100 Prozent.


NÄCHSTE VERANSTALTUNG:

Lombardini  Quartett

Elisabeth Wiesbauer, Gloria Ternes (Violinen), Rosi Haberl (Viola), Cecilia Siphos (Violoncello) spielen Werke von Maddalena Lombardini-Sirmen (1745−1818)Felicita Blangini (1780–1844) u. Amalie Marie Friederike Auguste, Herzogin von Sachsen (1794-1870).

 

FRAUENSTIMMEN 2020, 5. Konzert

Mittwoch, 21. Oktober 2020

19:30 Uhr

Domchorsaal, Kapitelplatz 3, Salzburg



Das Lombardini Quartett, das sich nach der venezianischen Violinvirtuosin und Komponistin Maddalena Laura Lombardini Sirmen (1745–1818) benannt hat, wurde im Jahr 2016 gegründeten hat sich zum Ziel gesetzt, unbekannte Werke von in Vergessenheit geratenen KomponistInnen der Frühklassik aufzuführen, und auf mit Darmsaiten bezogenen historischen Instrumenten auch klanglich den Ursprüngen des Streichquartetts nachzugehen. Die Musikerinnen sind mit der historischen Aufführungspraxis vertraut und spielen in etablierten Barockensembles. Maddalena Laura Lombardini Sirmen war eine Ausnahmeerscheinung, da sie als Frau eine Karriere als Berufsmusikerin verwirklichen konnte. Sie dient dem Quartett daher als Inspiration.

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Unsere Buchempfehlung:

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Autoren wie Eva Rieger, Gerhard Ammerer, Geneviève Geffray, Christoph Großpietsch, Ulrike Kammerhofer-Aggermann, Monika Kammerlander, Anja Morgenstern, Eva Neumayr und Käthe Springer Dissmann beschäftigen sich in der neuen Publikation Maria Anna Mozart, Facetten einer Künstlerin, hrsg. von Eva Neumayr, Wien: Hollitzer, 2019 (Veröffentlichungen des Archivs der Erzdiözese, Bd. 20) mit dem Lebens und des Wirken dieser Salzburger Musikerin abseits ihrer Rolle als Schwester W. A. Mozarts und Tochter Leopold Mozarts. Es zeigt sich, dass sich das Bild verändert, das wir von ihr haben, und das vor allem von den Biographen ihres Bruders gezeichnet wurde: von der von gesellschaftlichen Zwängen einge-schränkten Frau hin zu der im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst agierenden Pianistin, Klavierpägagogin und Vermittlerin der Werke ihres Bruders.

 



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