konzertreihe  frauenstimmen

In der Konzertreihe FRAUENSTIMMEN, deren 10-Jahr-Jubiläum wir 2020 gefeiert haben, werden bevorzugt die Werke von Frauen aufgeführt. Wir versuchen, das Verhältnis, das in konventionellen Konzerten vorherrscht (99,9 Prozent von Männern, 0,1 Prozent von Frauen komponierte Werke), umzukehren. Bei uns werden nur Programme angenommen, bei denen die Musik mindestens zu 75 Prozent von Frauen stammt. Weil es so viele großartige Komponistinnen gibt, sind es aber oft auch 100 Prozent.


NÄCHSTEs konzert:

2. Oktober 2021, 18:00 uhr, solitär der universität mozarteum (Mirabellplatz 1)

Orchesterkonzert

In Kooperation mit dem Institut für Gleichstellung und GenderStudies der Musikuniversität Mozarteum und dem Verein Orchesterprojekt

Alessandro Villalva (Klavier) Ryabenkaya (Sopran), Tamara Nüßl (Mezzosopran) und das Orchesterprojekt 2021 – Leitung: Wolfgang Danzmayr und  Alexandra Helldorff – interpretieren  Werke  von  Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (1739–1807), Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Helene Liebmann (1796–1869), Elise Müller (1782–1849), Josephine Lang (1815–1880), Fanny Hensel (1805–1847), Louise Adolpha Le Beau (1850–1927), Mel Bonis (1858–1937) und Àngela Tröndle (*1983)

Moderation: Dr. Iris Mangeng und Dr. Eva Neumayr

 

"Ich kann ihnen versichern, dass meine Fantasie nie besser begleitet worden ist" schrieb Louise Adolpha LeBeau in ihren Lebenserinnerungen über eine Aufführung ihrer Klavierphantasie am Salzburger Mozarteum im Jahr 1884 – Im Orchester des Mozarteums saßen damals schon Geigerinnen! Im Konzert erklingt diese "ungemein wirkungsvolle" – wie ein Kritiker damals schrieb –, aber technisch sehr schwierige Klavierphantasie mit Orchester nach  fast 140 Jahren wieder in Salzburg.

 

Der erste Teil des Konzerts steht im Zeichen Johann Wolfgang von Goethes: Die Ouvertüre zu Singspiel Erwin und Elmire nach einem Text des Dichterfürsten von Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (der Namensgeberin der kostbaren Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar) komponiert und Lieder von Fanny Hensel, Annette von Droste-Hüllshoff, Elise Müller, Helene Liebmann u.a  nach seinen Texten, bearbeitet für Singstimme und Orchester von Wolfgang Danzmayr werden aufgeführt. Nach der Pause widmet sich das Orchesterprojekt 21 wieder originalen Orchesterkompositionen von Frauen: Die Komponsition Pandora I und II – Ihr von Morgen aus dem Jahr 2021 von Àngela Tröndle, ein Danse sacrée der französischen Komponistin Mel Bonis führen zum Höhepunkt des Abends, der schon erwähnten Klavierphantasie op. 25 von Louise Adolpha Le Beau.


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