frauenstimmen

In der Konzertreihe FRAUENSTIMMEN, deren 10-Jahr-Jubiläum wir heuer feiern, werden bevorzugt die Werke von Frauen aufgeführt. Wir versuchen, das Verhältnis, das in konventionellen Konzerten vorherrscht (99,9 Prozent von Männern, 0,1 Prozent von Frauen komponierte Werke), umzukehren. Bei uns werden nur Programme angenommen, bei denen die Musik mindestens zu 75 Prozent von Frauen stammt. Weil es so viele großartige Komponistinnen gibt, sind es aber oft auch 100 Prozent.

 

Leider müssen wir wegen der Corona-Krise alle geplanten Konzert bis Ende Juni verschieben. Sobald es neue Termine gibt, werden diese hier auf der Homepage zu finden sein.


NÄCHSTE VERANSTALTUNG:

Forget Beethoven!

Galina Vracheva (Klavier und Improvisation)

Frauenstimmen 2020, 2. Konzert

28. Juni 2020

19:30 Uhr

Domchorsaal, Kapitelplatz 3, Salzburg



Galina Vracheva ist eine der wenigen Pianistinnen, die heute die klassische Improvisation meistert, wie sie Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadé Mozart, Joseph Wölfel, aber auch Pianistinnen wie z. B. Clara Schumann selbstverständlich beherrschten, und sie reüssiert nicht nur mit improvisierten Kadenzen in Klavierkonzerten vom Barock bis zur Moderne, sondern auch mit Spontankompositionen zu aus dem Publikum geäußerten Wünschen. Ihre Lehrtätigkeit ist gleichermaßen vielfältig: Neben Meisterklassen in Konzertimprovisation am Conservatorium van Amsterdam, im Haus Barteau in Oberbayern, an der Mahidol University in Bangkok und am Conservatorio della Svizzera Italiana unterrichtet sie Klavier und Komposition in München, Kiew, Berlin und Salzburg.

Seit über zwanzig Jahren in Zürich zu Hause, stammt sie ursprünglich aus Plovdiv (Bulgarien), wo sie unlängst das Jugendorchester "Frank Martin Players" gründete. Ihr Trimontiada Festival ist ein nationales Musikereignis. Mit ihrem enormen Repertoire tritt sie sowohl als Solistin und Kammermusikerin, wie aus zusammen mit renommierten Orchestern und Dirigenten auf. Vracheva hat Klaviermusik, Suiten für Flöte und für Tuba und zwei Opern komponiert.

Ihre CD "Don't forget Beethoven" mit Klavierphantasien zu Beethovens Symphonien ist 2020 erschienen.

* Achtung, wenn Sie direkt zum Ticketshop gehen, legt Ihnen dieser nahe, einen Umweltschutzbeitrag zum Ticketpreis hinzuzufügen. Obwohl wir Umweltschutz begrüßen, geschieht dies ohne unser Zutun. Falls Sie ablehnen möchten, können Sie ein entsprechendes Kästchen anklicken.


Unsere Buchempfehlung:

Sie können das Buch bei unseren Veranstaltungen, beim Verlag oder im Buchhandel erwerben.

 

Autoren wie Eva Rieger, Gerhard Ammerer, Geneviève Geffray, Christoph Großpietsch, Ulrike Kammerhofer-Aggermann, Monika Kammerlander, Anja Morgenstern, Eva Neumayr und Käthe Springer Dissmann beschäftigen sich in der neuen Publikation Maria Anna Mozart, Facetten einer Künstlerin, hrsg. von Eva Neumayr, Wien: Hollitzer, 2019 (Veröffentlichungen des Archivs der Erzdiözese, Bd. 20) mit dem Lebens und des Wirken dieser Salzburger Musikerin abseits ihrer Rolle als Schwester W. A. Mozarts und Tochter Leopold Mozarts. Es zeigt sich, dass sich das Bild verändert, das wir von ihr haben, und das vor allem von den Biographen ihres Bruders gezeichnet wurde: von der von gesellschaftlichen Zwängen einge-schränkten Frau hin zu der im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst agierenden Pianistin, Klavierpägagogin und Vermittlerin der Werke ihres Bruders.

 



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